Die Stimme Kroatiens

22:13 / 01.07.2021.

Autor: Natali Tabak Gregorić

Neue Delta-Variante könnte die Freizügigkeit beeinträchtigen

Andrej Plenković, Kroatischer Premierminister

Andrej Plenković, Kroatischer Premierminister

Foto: Goran Kovačić / PIXSELL

Der kroatische Premierminister Andrej Plenković kündigte an, dass Unternehmen, die COVID-Finanzhilfen erhalten möchten, ihre Mitarbeiter in Zukunft impfen lassen müssen.

In den letzten 24 Stunden wurden in Kroatien 103 Corona-Neuinfektionen verzeichnet. Die Positivitätsrate lag bei 2,3 Prozent.


 Der Zivilschutz meldete auch drei weitere coronabedingte Todesfälle. 


Ab heute können die 300 Tausend Kroaten, die ihren digitalen Impfpass bekommen haben, an größeren öffentlichen Veranstaltungen wie Konzerten und Festivals teilnehmen. 


Der kroatische Premierminister Andrej Plenković kündigte an, dass Unternehmen, die COVID-Finanzhilfen erhalten möchten, ihre Mitarbeiter in Zukunft impfen lassen müssen.


„Wir sind der Meinung, dass es fair ist, dass jeder seinen kleinen Beitrag leistet. Wenn die Regierung schon während einer solchen Krise die Impfstoffe bereitstellt, die Gehälter bereitstellt und das normale Funktionieren des gesamten Systems erleichtert, wäre es wirklich fair, wenn jemand der schon die finanziellen Erleichterungen vonseiten der Regierung annimmt, sich auch impfen lässt."


Das digitale Corona-Impf-Zertifikat der EU ging heute offiziell an den Start. 


Es soll das Reisen innerhalb der EU erleichtern.


 Der sogenannte QR-Code in digitaler oder Papierform zeigt an, dass sein Inhaber einen der von der EU zugelassenen Impfstoffe erhalten hat.


 Doch die neue Delta-Variante, die sich recht schnell verbreitet, könnte die Freizügigkeit beeinträchtigen.



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