Die Stimme Kroatiens

16:38 / 07.11.2019.

Autor: Tonči Petrić

Meeting G2.5 Konferenz abgeschlossen

G2-Konferenz in Zagreb (Foto: G2)

G2-Konferenz in Zagreb (Foto: G2)

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Die Meeting-G2-Konferenz unter dem Motto "Aufbau von Geschäftsbeziehungen" hat in zwei Tagen mehr als 200 Teilnehmer und 70 Geschäftsleute aus 18 Ländern der Welt versammelt.

Unter dem Motto "Aufbau von Geschäftsbeziehungen" wurde vom 4. bis zum 06. November in Zagreb das G2  MEETING abgehalten. Ziel der Konferenz war die Schaffung von Geschäftsbindungen zwischen der Heimat und der kroatischen Diaspora. Zahlreiche erfolgreiche Geschäftsleute aus der ganzen Welt haben teilgenommen, wie auch Vertreter kroatischer Unternehmen, die sich vorgestellt und vernetzt haben. 

Günstige Bedingungen für eine Geschäftstätigkeit

Die Kernbotschaften der Konferenz war: Unternehmer und Firmen in Kroatien sollen durch Steuererleichterungen und einer Vereinfachung von administrativen Verfahren günstigere Geschäftsbedingungen erhalten, zugleich muss aber eine finanzielle Unterstützung durch den Staat ermöglicht werden.

Unterstützung für innovative Ideen und Projekte

Darüber hinaus wurde beobachtet, dass Unternehmer mit verschiedenen Initiativen unabhängig voneinander ökonomische Systeme schaffen, in denen sich Unternehmen miteinander vernetzen können. Gute Beispiele sind hier der Verband kroatischer Unternehmer in Österreich und das kanadisch-kroatische Unternehmernetzwerk. Solche und ähnliche Initiativen sollten vom Staat unterstützt werden.

Bessere Positionierung Kroatiens und seiner Produkte

"Wir haben das Projekt Meeting G2 ins Leben gerufen, um Kroatien und seine Auswanderer zu verbinden und das Potenzial vorzustellen, das es für die Wirtschaft bringen kann. In fünf Jahren haben wir Unternehmer mit kroatischen Wurzeln in 29 Ländern getroffen. In dieser Zeit kamen mehr als 950 Teilnehmer zu der Konferenz, von denen mehr als 280 Geschäftsleute aus dem Ausland fast 300 kroatische Unternehmen trafen. Wir haben mehr als 40 Panels organisiert, mehr als 40 Start-ups vorgestellt und sind jedes Jahr zu Geschäftsreisen in ganz Kroatien gereist. Insgesamt haben wir fast tausend Menschen zusammengebracht und verbunden. Das ist unser Beitrag. Wir kommen jedoch wieder zu der Frage: Warum wurde dieses bedeutende Potenzial noch nicht geweckt? Was sollen wir tun, um noch einen Schritt weiterzugehen? Wir glauben, dass alle Kroaten außerhalb Kroatiens zu eigenen Botschaftern werden müssen. Die kroatischen Institutionen sollten dies anerkennen und die kroatischen Gesellschaften und Personen darin ermutigen, Kroatien und kroatische Produkte aktiver zu vertreten", sagte Josip Hrgetić, der Vorsitzende der Meeting G2 Vereinigung und der Organisator der Konferenz.

Chance für die Modeindustrie

Die kroatische Modebranche braucht stärkere Marken, um mit geringeren Steuern diesen vielversprechenden Sektor auf den Weltmarkt bringen. Außerdem hat die Branche im Gegensatz zum Gastgewerbe keine Steuervorteile. Ein guter Anstoß für die Entwicklung wäre, dass Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens verstärkt die Kleidung kroatischer Designer tragen und kroatische Bürger auf den Kauf kroatischer Modemarken aufmerksam gemacht werden.

Geschäftszone von Zadar

Nach dem Ende Konferenz machten sich die Teilnehmer auf eine gemeinsame Reise nach Zadar. Sie besuchten den Hafen von Gaženica, der in diesem Jahr zum Hafen des Jahres erklärt worden ist, sowie die Geschäftszone von Zadar und es gab die Gelegenheit einige Unternehmer aus Zadar kennenzulernen.

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