Die Stimme Kroatiens

06:28 / 09.12.2021.

Autor: Antunela Rajič

Jabučka kotlina - steht unter Schutz

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Foto: HRT / HRT

Jabučka kotlina, das reiche Fischereigebiet der Adria steht unter ständigem Schutz.

Im mittleren Teil des Gebietes ist jeglicher Fischfang verboten, mit Ausnahme des Thunfischfangs. 


Die Schutzmaßnahme wurde nach guten Erfahrungen mit dem vorübergehenden Verbot, das zur Erholung des Fischbestandes in den angrenzenden Gebieten entlang der Jabučka kotlina führte, dauerhaft. 


Mitten im offenen Meer zwischen Kroatien und Italien erhebt sich eine fast hundert Meter hohe Vulkaninsel. Obwohl außerhalb der Verkehrskorridore und ohne Schutz bei schlechtem Wetter, ist es ein beliebtes Ziel der Fischer. 


"Jabučka kotlina ist aus zwei Gründen äußerst wichtiges Gebiet für die Fischer. Jabučka kotlina ist ein wichtiger Lebensraum und Brutplatz von Seehechten, Garnelen, Seeteufeln u.s.w. Auf der anderen Seite ist es ein wichtiges Angelgebiet sowohl von uns als auch von Italien. So kommen zum Beispiel auf kroatischer Seite meiner Meinung nach über 30 Prozent der Fänge aus diesem Gebiet", betont Prof. Nedo Vrgoč vom Institut für Ozeanografie und Fischerei Split.


Aber hier wurde jahrzehntelang gefischt, bis der Alarm losging! Die verbleibende Garnelen-Population kämpfte buchstäblich ums Überleben! 


So wurde ein Fangverbot 2015 für ein Jahr und 2017 für drei eingeführt. Ermutigt durch die Ergebnisse schlagen kroatische und italienische Wissenschaftler einen dauerhaften Schutz des Jabuka-Beckens vor und UN-Generalkommission für die Fischerei im Mittelmeer akzeptierte dies Anfang November

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