Die Stimme Kroatiens

19:34 / 29.06.2021.

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Der Wiederaufbau nach dem Erdbeben in der Gespanschaft Sisak-Moslavina dauert an

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Foto: Nikola Cutuk / PIXSELL

Die SPD kritisiert die Wiederaufbauarbeiten in Petrinja und Zagreb

Es ist nun schon ein halbes Jahr her, seitdem das verheerende Erdbeben der Stärke 6,4 auf der Richterskala Petrinja heimsuchte.


Der kroatische Premierminister Andrej Plenković und der stellvertretende Premier Tomo Medved besuchten heute die Gespanschaft Sisak-Moslavina, um sich ein Bild davon zu machen, wie die Sanierungsarbeiten voranschreiten.


Der kroatische Premierminister Andrej Plenkvoić sagte Journalisten gegenüber: "Im Hinblick auf den Sanierungsaufwand müssen die betreffenden Gebäude, bzw. Immobilien nicht belastet sein. Wie unsere Kollegen uns mitgeteilt haben, sind sie auf einige sehr komplizierte Eigentumsfragen gestoßen, die nichts mit dem Erdbeben zu tun haben und einfach die bestehende Rechtslage zeigen. Damit der gesamte Prozess abgeschlossen werden kann, müssen die Häuser erst einmal rechtlich gesehen in Ordnung sein, und alle zuständigen Ministerien, insbesondere das Bauministerium, arbeiten derzeit daran. Unsere Aufgabe besteht nun darin, diesen Prozess so weit wie möglich zu beschleunigen."


Die Wiederaufbauarbeiten wurden zeitweise durch schlechtes Wetter und extreme Hitze behindert. Die meisten Einheimischen sind jedoch mit den erzielten Fortschritten zufrieden.


Den Wiederaufbau nach dem Erdbeben in Petrinja, aber auch in Zagreb, kritisierte heute die größte Oppositionspartei - die SDP. Auch hat die SDP eine Interpellation zur Arbeit der Regierung eingereicht. Sie fordert unter anderem eine dringende Änderung des Wiederaufbaugesetzes und die Einbeziehung von Vertretern der kommunalen Selbstverwaltung in den Wiederaufbau. Der SDP-Chef Peđa Grbin sagte zudem, dass die Öffentlichkeit über den ganzen Prozess transparenter informiert werden müsse.



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