Die Stimme Kroatiens

13:10 / 01.05.2020.

Autor: Martina Perković

Der 25. Jahrestag der Militäroperation Blitz

Gedenkfeier in Okučani (Foto: HRT)

Gedenkfeier in Okučani (Foto: HRT)

Foto: - / HRT

In Okučani wurde heute der 25. Jahrestag der Militäroperation Bljesak begangen. Neben Premier Andrej Plenković, nahm auch der kroatische Präsident Zoran Milanović teil.

Der 25. Jahrestag der Militäroperation Blitz, mit der ein großer Teil des kroatischen Territoriums in Westslawonien von serbischen Aufständischen befreit wurde, wurde heute in Okučani begangen. Bei der Operation wurden 51 Soldaten getötet und mehr als 160 verletzt. Dies war eine Vorstufe der Operation Sturm, dessen Abschluss als Ende des kroatischen Unabhängigkeitskrieges gilt.

An der Gedenkfeier nahmen auch zahlreiche ranghohe Politiker teil.

Neben Premier Andrej Plenković, waren Parlamentsvorsitzender Gordan Jandroković, Verteidigungsminister Damir Krstičević, Innenminister Davor Božinović sowie Veteranenminister Tomo Medved anwesend.

Nachdem um 9 Uhr die Hymne eingeläutet wurde und die Namen der gefallenen Soldaten vorgelesen wurden, wurden nach der folgenden Schweigeminute Kränze am Denkmal niedergelegt. „Heute möchten wir im modernen, freien Kroatien nochmals im Namen der Regierung diejenigen ehren, die ihr Leben für unsere Freiheit und unser heutiges Leben verloren haben“, erklärte der Premier.

Auch der amtierende kroatische Präsident Zoran Milanović begab sich nach Okučani ,um an der Gedenkfeier teilzunehmen. Nachdem Milanović im Umzug eine Person mit dem Symbol „Für die Heimat bereit“ sah, beschloss er sofort nach Zagreb zurückzukehren.

„Es tut mir leid, ich bin hierher gekommen, um diejenigen zu ehren, die ihr Leben für Kroatien ließen. Meine Meinung dazu ist allen bekannt, ich stehe zu ihnen und äußere mich dazu öffentlich, ohne die Absicht jemanden zu beleidigen, aber man muss eben offen zu dem stehen was man sagt“, sagte Milanović den Journalisten vor Ort.

Ausserdem erklärte der Präsident, dass die Organisatoren damit hätten rechnen müssen. „Das ist eine bewusste Provokation und damit entweiht man diese Gedenkfeier und die Opfer“, fügte er hinzu.

Der Premier wollte sich nicht dazu äußern und erklärte lediglich, „Das ist seine Entscheidung."

Quelle: HRT

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