Die Stimme Kroatiens

22:08 / 13.03.2019.

Autor: Tonči Petrić

25 Jahre Partnerschaft zwischen Kroatien und der Weltbank

Premier Andrej Plenković (M), Vizepräsident der Weltbank Cyrill Muller (R) (Foto: Davor Puklavec/PIXSELL)

Premier Andrej Plenković (M), Vizepräsident der Weltbank Cyrill Muller (R) (Foto: Davor Puklavec/PIXSELL)

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Mit einer Veranstaltung in der Konzerthalle Vatroslav Lisinski in Zagreb feierten am Mittwoch Kroatien und die Weltbank ihre 25-jährige Partnerschaft.

In Zagreb wurde am Mittwoch die 25-jährige Partnerschaft zwischen Kroatien und der Weltbank gefeiert. Die Partnerschaft hat bis heute 80 Projekte im Wert von rund fünf Milliarden Euro hervorgebracht.

Der Vizepräsident der Weltbank für Europa und Zentralasien, Cyrill Muller sagte hierzu:"Erstens, haben wir uns auf die weitere Verbesserung der Qualität und der Effizienz der öffentlichen Verwaltung fokussiert. Weiterhin war es unser Wunsch die natürlichen Ressourcen Kroatiens zu schützen. Unser drittes Ziel waren die Investitionen in Menschen, dass sie die Möglichkeit besitzen einem stärkeren Wirtschaftswachstum beitragen zu können und der Entwicklung des privaten Sektors. "

Das Engagement der Weltbank in Kroatien begann mit dem Wiederaufbau nach dem kroatischen Unabhängigkeitskrieg. Heute konzentriert sich sein Beitrag stärker auf Reform und Entwicklung.

"Im Rahmen der neuen Länderpartnerschaft, den wir heute Nachmittag mit dem Premierminister besprochen haben und in den nächsten fünf Jahren umgesetzt werden soll, planen wir den Einsatz all unserer Instrumente auszuweiten, unsere Unterstützung zu priorisieren und den Aufbau von Institutionen zu fördern, um ein widerstandsfähiges, integratives und wettbewerbsfähiges Kroatien zu bekommen“, so Mulller.

Premier Andrej Plenković betonte, dass die Weltbank weiterhin Projekte in Kroatien beraten und finanziell unterstützen werde: "Manchmal fragen sich in der kroatischen Öffentlichkeit die Kritiker , ob jemand anderes außer uns das Projekt Slawonien, Baranja und Srijem sieht. Die Antwort lautet ja, die Weltbank sieht es. Die Weltbank arbeitet mit uns zusammen, um einen entscheidenden Schritt für die Regionen Kroatiens zu machen, die objektiv in den größten Schwierigkeiten sich befinden. "

Bildungsministerin Blaženka Divjak sagte, dass mit der Finanzierung der EU und der Weltbank sichergestellt werden kann, dass alle öffentlichen Schulen in Kroatien in einer Schicht, von Morgen bis Nachmittag, betrieben werden. Dies ist derzeit in vielen dicht besiedelten Gebieten aufgrund mangelnder Ressourcen nicht möglich.

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