Die Stimme Kroatiens

10:01 / 26.10.2019.

Autor: Antunela Rajič

100. Jahre des Ethnografischen Museums in Zagreb

Illustration (Foto: HRT)

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Foto: - / HRT

Das Ethnografische Museum in Zagreb feiert in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen.

Wie sahen die Anfänge aus, warum wurde das Museum eröffnet? Antworten auf diese Fragen erhielt das Publikum auf einer ungewöhnlichen Party, auf der sie Zagreb in den 1920er Jahren erlebten, Jazz genossen, aber auch nach einem mysteriösen Objekt in der Aufstellung suchten.

Es war die Zeit des Jazz, der Geschwindigkeit, aber auch der Beginn der Entwicklung des Ethnografischen Museums, das auf Initiative des slowakischen Industriellen Solomon Berger gegründet wurde, der dem Museum eine grosse Sammlung von Trachten und Textilien schenkte.

"Ich war bei einer Prozession in Sisak und als ich diese Vielzahl von Volkstrachten sah, diese Blumen auf dem Kostüm, als ob ich von den Wiesen übertragen wurden, inspirierte mich dies für diese Sammlung", erinnerte der "Geist" des ersten Direktors des Ethnografischen Museums, Salamon Berger.

"Die Feier zum 100. Geburtstag des Museums war Zagreb in den 20er Jahren gewidmet. Die Rolle des Ethnografischen Museums war schon damals sehr wichtig. Laut der Zeitung Jutarnji List aus 1930 galt es als unsere wertvollste Museumseinrichtung, gerade weil es einen einzigartigen Bestand hat," sagt die derzeitige Direktorin des Ethnografischen Museums Goranka Horjan.

Das Ethnografische Museum beherbergt mehr als 85.000 Objekte des nationalen und aussereuropäischen Erbes, sowie einen wertvollen Bibliotheksbestand.

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