Die Stimme Kroatiens

23:35 / 07.04.2022.

Autor: Tonči Petrić

Russland aus dem Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen suspendiert

Mariupolj

Mariupolj

Foto: Alexander Ermochenko / REUTERS/Alexander Ermochenko

Die ukrainische Armee bereitet sich auf die Abwehr einer erwarteten neuen russischen Offensive im Osten des Landes vor.

Die russischen Streitkräfte hat Raketen auf vier ukrainische Militärstützpunkte, die mit Treibstoffdepots ausgestattet sind, abgefeuert. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte, dass neue westliche Sanktionen gegen Russland als unzureichend angesehen werden, um die Aggression zu stoppen, und forderte ein Embargo für russische Ölexporte. Es wird erwartet, dass sich die Europäische Union bald auf ein Kohle-Embargo einigt. Frankreich, das derzeit den Vorsitz im Rat der Europäischen Union führt, hat angekündigt, dass nächste Woche Gespräche über ein Verbot russischer Ölimporte geführt werden könnte. Doch Ungarn, Deutschland und Österreich haben Bedenken hierzu geäußert. Gleichzeitig haben die Außenminister der G-7 Länder Russland scharf dafür verurteilt, einen brutalen Krieg gegen die Ukraine zu führen und in Butscha ein Massaker an Zivilisten vollzogen zu haben.


Der russische Außenminister Sergej Lawrow erklärte, dass der vorgeschlagene Entwurf eines Friedensabkommens von der Ukraine inakzeptable Elemente enthalte, aber dass Russland die Friedensverhandlungen fortsetzen werde. Der ukrainische Unterhändler Mykhailo Podoljak wies solche Anschuldigungen zurück und sagte, Lawrow wolle die Aufmerksamkeit von den Kriegsverbrechen ablenken, welche die russischen Streitkräfte in Butscha begangen haben.


Gleichzeitig hat sich die UN-Vollversammlung dafür ausgesprochen, die Mitgliedschaft Russlands im Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen zu suspendieren. Eine entsprechende Resolution wurde von der UN-Vollversammlung in New York verabschiedet.

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