Die Stimme Kroatiens

20:41 / 12.03.2022.

Autor: Tonči Petrić

Russische Truppen bewegen sich weiter auf Kiew zu

Kiew am Samstag

Kiew am Samstag

Foto: ABACA / ABACA

Bereits 17. Tage dauert der Krieg in der Ukraine an. Viele ukrainische Städte werden bombardiert. Im Nordwesten von Kiew kommt es zu heftigen Zusammenstößen, mit russischen Truppen, die nur noch 25 Kilometer von der Stadt entfernt sind.

Mariupol wird immer noch belagert - ohne Strom, Heizung, Lebensmittel und Wasser. Der ukrainische Präsident Selenskyj sagte, die russische Armee habe schwere Verluste erlitten, aber auch, dass seit Beginn der Invasion 1.300 ukrainische Soldaten getötet worden sind. Er wiederholte seine Forderung nach größerer Unterstützung von Europa und der Welt und sagte, dass, was heute der Ukraine widerfährt, kann morgen Europa treffen.


Laut der kroatischen Botschafterin in der Ukraine, Anica Djamić, gibt es noch etwa 20 kroatische Staatsbürger in der Ukraine: "Etwa 20 kroatische Staatsbürger sind noch in der Ukraine, darunter auch die Journalisten. In dem Moment, wenn sie in die Ukraine einreisen, wurden sie auf unsere Liste gesetzt", sagte Djamić.


Unterdessen gab das UN-Flüchtlingshilfswerk gab bekannt, dass fast 2 600,000 Millionen Menschen aus der Ukraine geflohen sind. Die meisten von ihnen versuchen, die Städte zu erreichen, in denen es ukrainische Gemeinden gibt und wo sie eine Arbeit finden können. Doch die Polizei in den Flüchtlingsgebieten mahnt generell zur Vorsicht bei dubiosen Stellenangeboten, die in Zwangsprostitution oder Menschenhandel enden kann. Darüber hinaus warnte die Polizei vor Betrügern, die Geld zur Unterstützung bei der Bearbeitung von Visaanträgen von den Flüchtlingen fordert oder ihnen persönliche Daten entziehen, die zum Diebstahl oder zur Geldwäsche missbraucht werden.


Bisher sind die meisten Ukrainer nach Polen geflüchtet - 1.600.000. In Warschau, einer Stadt mit 1.800.000 Einwohnern, machen Flüchtlinge inzwischen mehr als 10 Prozent der Bevölkerung aus.


Etwas mehr als 5.000 Flüchtlinge aus der Ukraine sind nach Kroatien geflüchtet. Sie befinden sich in mehreren Aufnahmezentren.

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