Die Stimme Kroatiens

20:56 / 12.07.2021.

Autor: Martina Perković

Präsident Milanović zu Besuch in Bosnien und Herzegowina

Präsident Zoran Milanović nach der Vorlesung an der Univerität Mostar

Präsident Zoran Milanović nach der Vorlesung an der Univerität Mostar

Foto: HTV / HRT

Am zweiten Tag des Besuches von Bosnien und Herzegowina, besuchte der kroatische Präsident Zoran Milanović, Vitez, bevor es weiter ging nach Mostar, an die Universität wo er eine Vorlesung hielt.

Beim anschließenden Gespräch mit den Journalisten, betonte der Präsident nochmals, dass die Kroaten in Bosnien und Herzegowina durch das bestehende Wahlgesetz benachteiligt werden.


„Ich respektiere Bosnien sehr ebenso wie ich tiefen Respekt für die Opfer und ihre Familien habe sowie Trauer empfinde, aber den Kroaten wurde das Recht verweigert, ihren Vertreter in der Präsidentschaft zu wählen“, sagte der Präsident und fügte hinzu „Was ist daran unklar? Was ist daran moralisch oder richtig? Damit ich als weltoffen gelten kann muss ich mit dem säkularen Nationalismus des anderen sympathisieren?“


Des Weiteren sagte er, er sei kein Nationalist und erwarte das auch von anderen.

„Das ist der Kern der Sache und genau deshalb gehe ich nicht weiter. Die Einzelheiten des Wahlgesetzes interessieren mich nicht. Sollte es geändert werden? Ich weiß nicht. Warum? Denn was zu tun ist, steht in der Verfassung von Bosnien und Herzegowina. Damit ist alles klar“, sagte Milanović abschliessend.


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