Die Stimme Kroatiens

01:48 / 04.06.2022.

Autor: Tonči Petrić

Kroatischer Staatsbürger in der Ukraine verwundet

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Foto: Serhii Nuzhnenko/File Photo / REUTERS

Ein kroatischer Staatsbürger wurde auf dem Schlachtfeld in der Ukraine verwundet. Er kämpfte als Freiwilliger für die ukrainische Seite und wurde zur ärztlichen Behandlung nach Zagreb gebracht.

Es ist der 100. Tag des Ukraine-Krieges. Die größten russischen Angriffe werden immer noch in den ukrainischen Gebieten Donezk und Luhansk im Osten des Landes ausgetragen. Während der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj auf den Straßen von Kiew sagte, dass die Ukraine gewinnen wird, sagte ein Kreml-Sprecher, dass die Militäroperation fortgesetzt werde, bis alle Ziele erreicht seien. 


Nach einmonatigen Verhandlungen hat die Europäische Union ein sechstes Sanktionspaket gegen Russland mit einem schrittweisen Verbot des Kaufs von russischem Öl über den Seeweg verabschiedet. Gleichzeitig wurde die russische Sberbank, aus dem Transaktionssystem für Banken SWIFT, ausgeschlossen. Die Sprecherin der Europäischen Kommission, Dana Spinant, sagte, der EU-Rat habe ein sechstes Paket von Sanktionen gegen Russland angenommen, was ein weiterer Schritt zur Verringerung der Möglichkeiten Putins sei, den Krieg in der Ukraine zu finanzieren.


Derweil wurde ein kroatischer Staatsbürger auf dem Schlachtfeld in der Ukraine verwundet. Er kämpfte als Freiwilliger für die ukrainische Seite und wurde zur ärztlichen Behandlung nach Zagreb gebracht. Dies wurde am Freitag von Gesundheitsminister Vili Beroš bestätigt:


„Sein Zustand ist stabil und es besteht keine Gefahr, dass er an seinen Wunden stirbt. Das Außen- und Gesundheitsministerium arbeiten daran, seine Verlegung nach Kroatien zur weiteren Behandlung sicherzustellen. Höchstwahrscheinlich wird man ihn in das Klinikum Dubrava verlegen", sagte Beroš.  

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