Die Stimme Kroatiens

19:28 / 22.10.2021.

Autor: Natali Tabak Gregorić

In Rom trafen sich heute die Präsidenten Italiens und Kroatiens

Zoran Milanović und Sergio Mattarella

Zoran Milanović und Sergio Mattarella

Foto: uredpredsjednika / uredpredsjednika

Milanović und Mattarella sprachen unter anderem über die Seegrenzen

In Rom trafen sich heute die Präsidenten Italiens und Kroatiens, Sergio Mattarella und Zoran Milanović. 


Zuletzt trafen sie sich letzten Monat bei einem Treffen der europäischen Präsidenten. 


Und zuvor stattete Mattarella Zagreb 2015 einen offiziellen Besuch ab, als Zoran Milanović Premierminister war.


Nach dem heutigen Treffen betone Präsident Zoran Milanović:


„Wir haben über Themen wie Seegrenzen, ausschließliche Wirtschaftszonen und so weiter gesprochen. Das sind natürlich Sachen an denen die Regierungen und Fachleute arbeiten. Aber wir müssen das Kapitel endlich schließen, damit wir wenigstens auf einer Seite eine klare Grenze haben. Es sind allzu wenige Länder, mit denen wir unsere Grenzen geregelt haben. Die kroatisch-italienischen Beziehungen sind gut - Und ein wenig langweilig. Das ist super.“


Italien ist Kroatiens zweitgrößter Außenhandelspartner. Zudem steht Italien an zweiter Stelle, wenn es um Investition in Kroatien und Touristenankünfte geht. In Kroatien sind mehr als 200 italienische Unternehmen tätig. Das Handelsvolumen schrumpfte letztes Jahr aufgrund der Pandemie von 5,6 auf 4,7 Milliarden Euro.


Ein anderes Thema, über das der kroatische Präsident mit seinem italienischen Amtskollegen sprach, war Bosnien-Herzegowina.


"Ich habe Herrn Matarella über das Recht der Kroaten in Bosnien-Herzegowina informiert, dass sie ihren Vertreter wählen. Dieses Recht haben die Kroaten gegenwärtig nicht", erklärte der kroatische Präsident.

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