Die Stimme Kroatiens

19:57 / 05.10.2021.

Autor: Tonči Petrić

EU-Westbalkan-Gipfel in Slowenien

Charles Michel

Charles Michel

Foto: Kenzo Tribouillard / Pool via REUTERS

Auf dem vom slowenischen Ratsvorsitz in Brdo pri Kranju ausgerichteten Gipfeltreffen werden die Führungsspitzen der EU-Mitgliedstaaten und der sechs Partnerländer im Westbalkan (Albanien, Bosnien und Herzegowina, Serbien, Montenegro, Republik Nordmazedonien und Kosovo*) am 6. Oktober zusammenkommen.

In Anbetracht des morgigen EU-Westbalkan-Gipfels in Brdo bei Kranj, der von der slowenischen EU-Ratspräsidentschaft organisiert wird, trafen sich die Staats- und Regierungschefs heute Abend zu einem informellen Abendessen zusammen, der vom Präsidenten des Europäischen Rates Charles Michel ausgerichtet wird. Am Nachmittag haben sich die Präsidenten und Premiers, welcher der europäischen Volkspartei EPP angehören, darunter auch Premierminister Andrej Plenković, bereits separat in Ljubljana zusammen gefunden.


Gipfelgastgeber Slowenien laut Diplomaten zuletzt nicht nur ein Bekenntnis zum Erweiterungsprozess, sondern auch, den Westbalkanstaaten eine Aufnahme bis 2030 in Aussicht zu stellen. Andere Staaten wie Frankreich und die Niederlande lehnten dies hingegen vehement ab. Sie argumentieren, dass die meisten Westbalkan-Staaten aller Voraussicht nach bis dahin nicht in der Lage seien, die notwendigen Reformen so schnell umzusetzen.


Das Gipfeltreffen ist Teil des strategischen Engagements der EU im westlichen Balkan im Einklang mit der Strategischen Agenda 2019-2024. Es schließt an die beiden EU-Westbalkan-Gipfel an, die 2018 in Sofia und 2020 als Videokonferenz in Zagreb abgehalten wurden.

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