Die Stimme Kroatiens

21:16 / 02.03.2022.

Autor: Tonči Petrić

EU verhängt neue Sanktionen gegen Belarus

Krieg in der Ukraine

Krieg in der Ukraine

Foto: Carlos Barria/Carlos Barria/Vyacheslav Madiyevskyy/Vyacheslav Madiyevskyy/Vitaliy Gnidyi / REUTERS

Die russische Armee bombardiert weiterhin intensiv die größten Städte in der Ukraine, um sie so schnell wie möglich zu besetzen oder sie vollständig einzukesseln.

Etwa 2.000 Zivilisten sind bereits unter der russischen Aggression gefallen. Eine riesige Zahl russischer Streitkräfte rückt in Richtung der ukrainischen Hauptstadt Kiew vor. Den Einwohner von Kiew wurden von den ukrainischen Behörden aufgefordert, in ihren Häusern und Wohnungen zu bleiben und sich auf die Verteidigung der Stadt vorzubereiten.


Die zweitgrößte ukrainische Stadt, Charkiw ist unter ständigen Beschuss. Russland hat einen Luftangriff auf die Stadt gestartet. Die Raketen trafen sowohl das Krankenhaus als auch das Gebäude der Universität. Viele Menschen wurden getötet oder sind verwundet.


Die Russen behaupten, die Stadt Cherson am Schwarzen Meer, eine strategisch äußerst wichtige Stadt in der Südukraine erobert zu haben. Die Ukraine bestätigte diese Nachricht nicht.


Des Hafens von Mariupol am Asowschen Meer steht unter ständigen Beschuss und ist fast vollständig umgeben von der russischen Armee und pro-russischer Kräfte aus den separatistischen Provinzen in der Ostukraine


Neue Sanktionen gegen Belarus 


Im Ukraine-Krieg hat die EU neue Sanktionen gegen Belarus als engen Verbündeten Russlands verhängt. Betroffen sind 22 hochrangige Militärs, wie aus einer im EU-Amtsblatt veröffentlichten Sanktionsliste hervorgeht. Darunter sind mehrere Mitarbeiter des Verteidigungsministeriums in Minsk. Auf der neuen Sanktionsliste stehen sechs Generäle und 16 Offiziere. Ihre Vermögen in der EU werden eingefroren, zudem werden sie mit Einreiseverboten belegt.


Weitere Strafmaßnahmen der EU zielen nach Angaben der französischen Ratspräsidentschaft auf wirtschaftliche Schlüsselsektoren in Belarus ab. Dazu gehören vornehmlich die Holz- und Stahlbranche des Landes.


Baltische Staaten wollen Häfen für russische Schiffe sperren


Die baltischen Staaten Litauen, Lettland und Estland können nach Worten der litauischen Ministerpräsidentin Ingrida Simonyte ihre Häfen für russische Schiffe sperren, ohne auf eine EU-weite Entscheidung zu warten. Zudem gingen die Beratungen weiter, ob noch mehr russische Banken vom internationalen Zahlungssystem Swift ausgeschlossen werden sollten, fügt Simonyte auf einer Pressekonferenz hinzu.

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