Die Stimme Kroatiens

20:05 / 23.03.2021.

Autor: Martina Perković

EU-Länder uneins über Exportstopp für Impfstoff

Illustration (Foto: Zeljko Lukunic/PIXSELL)

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Foto: - / Pixsell

Die Differenzen der Europäischen Union mit AstraZenec sind noch nicht beigelegt. Weil Astrazeneca weniger Impfstoff liefert als vereinbart, droht Brüssel mit Exportverboten. Doch die sind unter den EU-Ländern umstritten.

Grundsätzlich wirft die EU Großbritannien vor, keine Impfstoffe zu exportieren, selbst aber Lieferungen aus EU-Ländern zu nutzen. Wie Premierminister Boris Johnson, möchte auch die EU kein Exportverbot. Im Gegenzug muss die Lieferung des Impfstoffes aber rasch und verlässlich bewerkstelligt werden.

Der Pressesprecher der EU Kommission Eric Mamer erklärte des Weiteren, das Pharmaunternehmen könne den Impfstoff in das Vereinigte Königreich exportieren, jedoch zuerst nach Einhaltung der mit Brüssel geschlossenen Vereinbarung.

„In diesem Zusammenhang hat die Präsidentin gesagt, dass wir natürlich sehen, dass Unternehmen, die Dosen in der EU herstellen, exportiert haben, was an sich schon gut ist, aber dass wir Wechselseitigkeit und Verhältnismäßigkeit bei diesen Exporten sehen wollen“, so Mamer.

„Ehrlich gesagt geht es darum, sicherzustellen, dass die Mitgliedstaaten über die Impfstoffe verfügen, die sie benötigen, um ihren Impfplan durchführen zu können, und wie wir gesehen und gesagt haben, erwarten wir eine Zunahme der Impfstoffabgabe in den kommenden Monaten, um das Impfen beschleunigen zu können“, sagte er abschließend.

(Quelle: HRT)

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