Die Stimme Kroatiens

19:53 / 30.05.2022.

Autor: Natali Tabak Gregorić

Die Staats- und Regierungschefs der EU erörterten ein neues Sanktionspaket gegen Russland

Andrej Plenković, kroatischer Premierminister

Andrej Plenković, kroatischer Premierminister

Foto: HTV / HRT

Eines der Themen war auch die Zusammenarbeit im Bereich Sicherheit und Verteidigung sowie Energiepreise und Versorgungssicherheit. 

Die Staats- und Regierungschefs der EU trafen sich am Montag in Brüssel, um ein sechstes Sanktionspaket gegen Russland zu erörtern. 


Eines der Themen war auch die Zusammenarbeit im Bereich Sicherheit und Verteidigung sowie Energiepreise und Versorgungssicherheit. 


Die Hilfe für die Ukraine hängt unter anderem davon ab, inwieweit die Europäische Union ihre Einheit wahren und Russland erfolgreich sanktionieren wird. 


Bisher gibt es keine Einigung. 


Ungarn ist nämlich gegen ein neues Sanktionspaket, das ein Embargo auf russisches Öl vorsieht.


"Offen bleibt das sechste Sanktionspaket gegen Russland. Wir haben hart und erfolgreich gearbeitet, um die ersten fünf Pakete zu beschließen. Es war nicht einfach, und so ist es auch mit diesem Paket. Die Kommission und die französische Ratspräsidentschaft haben in den letzten Tagen ihre Anstrengungen intensiviert, um Fortschritte zu erzielen, aber es wurde noch nicht beschlossen", betonte die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen im Anschluss an das Treffen. 


Der kroatische Premierminister Andrej Plenković sagte Medien gegenüber: "Wir unterstützen die Schaffung eines alternativen Netzwerks, das alle ausreichend versorgt. Bei den fossilen Brennstoffen wird hier heute vorgeschlagen, dass sich in diesem Jahr nichts ändert. Alles bleibt beim Alten. Wir sprechen über die Übergangszeit im Jahr 2023. Ich bin sicher, dass alle, einschließlich Ungarn, diesbezüglich zufrieden sein können."


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