Die Stimme Kroatiens

22:27 / 27.02.2022.

Autor: Tonči Petrić

Russische Invasion in der Ukraine setzt sich weiter fort

Russische Invasion der Ukraine

Russische Invasion der Ukraine

Foto: Stringer / REUTERS

Die Russen marschieren in Charkiw ein, der zweitgrößten Stadt des Landes. 

Die ukrainischen Streitkräfte leisten weiterhin Widerstand gegen den russischen Angriff und behalten die Kontrolle über die Hauptstadt Kiew. Während der russische Präsident Wladimir Putin offenbar seine Nuklearstreitkräfte in höchste Alarmbereitschaft versetzt hatte, scheinen sich beide Seiten auf Verhandlungen an der ukrainisch-belarussischen Grenze nahe der Stadt Gomel geeinigt zu haben.


"Liebe Kollegen, Sie sehen, dass westliche Länder nicht nur illegale Wirtschaftssanktionen verhängen, sondern hochrangige NATO-Beamte sich erlauben, aggressive Äußerungen gegen unser Land abzugeben. Aus diesem Grund habe ich dem Verteidigungsminister und dem Chef des Generalstabs befohlen, unsere Abschreckungskräfte in Alarmbereitschaft zu versetzen," erklärte Wladimir Putin. 


Der Berater des Präsidenten der Ukraine, Oleksiy Arestovych: "Die Tatsache, dass die russische Delegation, bereits in Gomel eingetroffen ist, wie wir den russischen Medien entnehmen können, um zu verhandeln, bedeutet meines Erachtens nur eines: Sie hat die Initiative verloren und ist nicht mehr in der Lage, die Angriffe auf uns fortzusetzen."


In der Zwischenzeit haben die Europäische Union, Großbritannien, die USA und Kanada haben einige russische Banken aus dem Bankensystem SWIFT ausgeschlossen. Diese Sanktion sollen Russlands Militäroperationen einschränken und Moskau einen weiteren schweren Schlag versetzen.

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