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Ivan Grbešić, der Vertreter des Rates für Kanada, ist der neue Vorsitzende des Regierungsrates für die Kroaten im Ausland. Zur Vizepräsidentin wurde Miljana Glamuzina ernannt. Sie ist die Repräsentantin für die in Bosnien und Herzegowina lebenden Kroaten und ebenfalls Mitglied des Rates für Bosnien und Herzegowina. Zum zweiten Stellvertreter wurde Ivan Gugan, Mitglied der kroatischen Minderheit und Teil des Rates für Ungarn, gewählt. Weitere Stellvertreter sind Luka Budak, Vertreter der Überseekroaten und Mitglied des Rates für Australien, sowie Ruža Studer Babić. Sie ist die Repräsentantin der kroatischen Diaspora in Europa und Mitglied des Rates für die Schweiz. 

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Die kroatische Regierung hatte den Rat, während einer Sitzung am 07.09.2017 ins Leben gerufen. Die Rede ist von einem Rat, der der Regierung dabei helfen soll ein entsprechendes politisches Programm, für die Kroaten außerhalb Kroatiens zu erstellen. Das Gremium soll der Regierung ebenfalls in Bezug auf verschiedenste Aktivitäten und bei der Anfertigung von Gesetzesentwürfen zur Seite stehen. Damals wurde bereits die Zahl der Mitglieder und die jeweiligen Personen bestimmt. 

Infolgedessen haben die Kroaten in Bosnien und Herzegowina neun Vertreter, die kroatische Minderheit in den europäischen Ländern und den Nachbarländern 17 Vertreter und die kroatische Diaspora 29 Vertreter. 

Die Versammlung, die heute und morgen in Zagreb stattfindet, wird Themen wie die Möglichkeiten zur Verbesserung und Stärkung der Zusammenarbeit in den Bereichen Wirtschaft, Forschung und Kultur sowie alle anderen Felder der Verbindung zwischen Kroatien und der kroatischen Diaspora, aufgreifen.

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Die konstituierende Versammlung wurde vom kroatischen Premierminister Andrej Plenković und dem Sekretär des Amtes für Kroaten außerhalb Kroatiens, Zvonko Milas, eröffnet. Eine erleichterte Einbürgerung, ein erleichtertes Wahlrecht und das Promovieren der kroatischen Identität, Sprache und Kultur sind die obersten Ziele der kroatischen Regierung im Hinblick auf die kroatische Diaspora, sagte Plenković. 

Neben den immerwährenden Fragen zur doppelten steuerlichen Belastung und der elektronischen Wahl, wird der Schwerpunkt auf der Verbesserung des Kroatisch Unterrichts in der Diaspora liegen. Außerdem soll über die Modalitäten zur Zusammenarbeit, innerhalb der durch die EU Fonds finanzierten Projekte, diskutiert werden. 

Des Weiteren wird über die Anerkennung ausländischer Zeugnisse und über die Verbesserung der bereits gegebenen Methoden zur Förderung der kroatischen Identität, Tradition, Kultur und Sprache im Ausland gesprochen.

Die neue kroatische Migrationswelle führt hauptsächlich nach Deutschland. Eine Vielzahl der Kroaten aus Kroatien und Bosnien und Herzegowina (Maschinenbauer, Ingenieure und Juristen) braucht Hilfe bei bürokratischen Fragen wie der Anmeldung des Wohnsitzes und der Übersetzung von Zeugnissen, betonte Franjo Akmadža, Vertreter aus Deutschland.

Franjo Akmadža, član Savjeta za Njemačku

Franjo Akmadža, član Savjeta za Njemačku

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