Zadar unter Wasser (Foto Toni Pajkin/HRT Zadar unter Wasser (Foto Toni Pajkin/HRT

Zudem schwemmten heftige Wasserströme auf den Straßen, alles was sich ihnen auf dem Weg befand, weg. Das Wasser zerstörte auch die Operationssäle des Zadarer Krankenhauses. Daher mussten viele OP-s abgesagt werden. Der hier entstandene Schaden wird auf einige Millionen Kuna geschätzt, wie der kroatische Gesundheitsminister Milan Kujundžić betonte. 

Das Trinkwasser auf dem Zadarer Gebiet sollte vor dem Trinken abgekocht werden. 

Auf dem Gebiet befinden sich derzeit 70 Feuerwehr-Teams sowie Mitglieder der kroatischen Streitkräfte, die damit beschäftigt sind das Wasser aus überschwemmten Objekten abzupumpen. Gestern Abend wurden auch rund 15 Angestellte des Fischverarbeitungsunternehmens „Cromaris“ sowie des Salzwerks „Nin“ evakuiert, die aufgrund des angestiegenen Wasserniveaus auf den Straßen in den Fabriken festsaßen. Überschwemmt wurde auch die ganze Insel Ugljan. Ein kurzanhaltendes Unwetter ging außerdem über der Stadt Šibenik nieder. In einer halben Stunde fielen 30 l Regen auf den Quadratmeter, was ausreichte, um die ganze Innenstadt zu überfluten. In einigen Objekten, wie der Grundschule Tin Ujević gibt es daher immer noch keinen Strom. 

In Istrien war das Unwetter am heftigsten in den Städten Poreć, Rovinj und Labin. Die große Flut brachte viel Erde mit sich, aufgrund dessen sich der  Limer - Kanal in einen Schlamm - Tümpel, verwandelt hat. 

In Dubrovnik kam es des Weiteren aufgrund starken Windes der bis zu 160km pro Stunde wehte und ganze Bäume ausriss, zum Lösen eines LKW-Anhängers auf der Dubrovniker Brücke. 

Verletze gab es keine, jedoch ist ein beträchtlicher materieller Schaden entstanden.