Foto: HRT,Jean Claude Juncker Foto: HRT,Jean Claude Juncker

Jean Claude Juncker möchte unter anderem die Währung Euro in der gesamten Europäischen Union einführen, also auch in ärmeren Ländern Osteuropas.

 Des Weiteren sollen alle EU- Länder der Schengen - Zone ohne Grenzkontrollen beitreten.

Der Kommissionspräsident plädierte an dieser Stelle vor allem für den baldigen Beitritt Kroatiens, Bulgariens und Rumäniens zum Schengen - Raum und betonte, dass nur so der Schutz der EU Außengrenzen garantiert werden könne.

 Der kroatische Innenminister Davor Božinović ist zuversichtlich, dass Kroatien bis zum nächsten Jahr technisch völlig bereit für diesen Beitritt sein wird.

 Der europäische Kommissionspräsident möchte zudem dass die EU bis 2025 dreißig Mitglieder zählt.

Sehr besorgt scheint Juncker über die wachsende Diskrepanz zwischen Ost- und Westeuropa zu sein „Unser Kontinent muss sich einigen, nicht spalten", erklärte er und fügte hinzu, dass die EU mit nur einem Lungenflügel nicht richtig atmen kann.

 Die EU-Mitgliedschaft von Seiten der Türkei ist für Juncker für eine absehbare Zeit ausgeschlossen und das vor allem weil das Land gegen Menschenrechte verstößt.

 Bezüglich der Migration und der Flüchtlingskrise möchte die EU bis zum Ende des Monats neue Vorschläge für die legale Einwanderung nach Europa vorzeigen.

 Auch kündigte Juncker mehr Transparenz bei Handelsverträgen an.

 Zu guter Letzt soll es in Zukunft nur noch ein EU-Präsidentenamt geben. Junker will nämlich das Amt des Ratspräsidenten mit seinem eigenen verschmelzen.